Wegen des morgendlichen Verkehrs-Chaos im Rhein-Main-Gebiet mit etwas Verspätung gestartet, bezogen wir unser Set im Exotarium des Frankfurter Zoos und begrüßten zuallererst unsere tierischen Nebendarsteller – die Bartagamen und Nashornleguane. Diese zeigten sich im weiteren Verlauf des Drehs auch äußerst kooperativ. Unsere Make-up Artistin Janine Zabel ließ ungeahnte Talente als Echsen-Flüsterin erkennen und lotste die Tiere zielsicher immer wieder in die gleiche Position, so dass wir einige sehr schöne Bilder komponieren konnten.
Auch hier spielte das Wetter wieder mit. Als die Sonne sich allerdings endgültig durchgesetzt hatte, stieg die Temperatur dann sehr stark an – die Luftfeuchtigkeit in der tropischen Kulisse betrug sowieso schon gefühlte 140 Prozent. Daher waren wir alle ganz froh, dass der Drehplan nicht ganz so voll belegt war, und wir bereits am Nachmittag schon wieder einpacken konnten.
Damit stehen jetzt nur noch die Einleitung des Films und einige Aufnahmen mit den Bonobos (sie kommen wirklich im Film vor, also nicht wundern, dass man bisher noch nichts davon gesehen hat) an. Dies wird allerdings im EB-Setup und kleinem Team an einem anderen Tag gedreht. In den nächsten Tagen läuft währenddessen schon die Post-Produktion an, schließlich wartet unser Komponist schon sehnsüchtig auf den ersten Rohschnitt, um seinerseits mit der Arbeit zu beginnen.
Hier noch, wie gewohnt, einige Bilder vom Set und natürlich unseren neuen Freunden, den Reptilien.