Um kurz vor neun Uhr treffen wir Thomas Möser vor der Windkraftanlage, er wird uns gleich nach oben in die Gondel mit dem Generator bringen und steht uns auch als Experte vor der Kamera zur Verfügung. Bevor wir jedoch die Anlage betreten können, gibt es erst einmal eine umfangreiche Sicherheitseinweisung. Dann legen wir die bereitgestellten Klettergurte an und fahren nacheinander mit dem 2-Personen-Aufzug nach oben.
Die Fahrt dauert eine Weile, schließlich ist der Mast über 100 Meter hoch, die letzten 12 davon müssen wir dann allerdings doch über die Leiter zurücklegen. Dann stehen wir in der engen Gondel und schauen direkt in die Nabe des Rotors. Direkt vor dem Generator drehen wir die ersten O-Töne, dann kommt der eigentliche Leckerbissen.
Durch eine Luke gelangen wir aufs Dach der Gondel. Hartmut Schotte klettert mit der Kamera auf die schmale Plattform, gefolgt von Thomas Möser. Fast 120 Meter über dem Boden, lediglich durch die zwei Fangseile am Gurtzeug gesichert, drehen wir den wohl spektakulärsten O-Ton unserer Firmengeschichte. Leider ist der Himmel wolkenverhangen und der Blick in die Ferne entsprechend trüb – strahlender Sonnenschein hätte diesen Moment natürlich noch perfekter gemacht.
Nach gut einer Stunde in luftiger Höhe geht es dann wieder zurück in Innere. Redakteur Stefan Erbe steckt auch noch mal den Kopf aus der Luke und genießt den Rundblick, dann fahren wir wieder runter auf den Boden. Zum Abschluss drehen wir unten noch einige Bilder und O-Töne vor dem Steuerungspanel und im Außenbereich. Dann geht es zurück ins Studio, nicht nur mit einigen außergewöhnlichen Bildern im Gepäck, sondern auch mit bleibenden Erinnerungen.